Viel Spaß hatten 19 Kinder, Jugendliche und Betreuer der DJK vom 30.10. bis 1.11. bei ihrer Fahrt in die Jugendherberge Tecklenburg. Mit dem Kolpingbus und 2 Pkw machten wir uns am Freitag auf den Weg in ein spannendes Wochenende. Wie immer hatten die Betreuer Regine, Kathi, Janina, Sven und Michael vorher (fast) nichts vom Programm verraten.
Gleich nach der Ankunft wurden die Zimmer bezogen und nach leckerem Abendessen ging es in die historische Tecklenburger Altstadt. Eine Fremdenführerin erzählte uns einige interessante Geschichten über die Ritter, Grafen und einfachen Leute, die in früheren Jahrhunderten in den Burgen und Städten des Landes lebten. Zurück in der Jugendherberge wurde fleißig gebastelt. Aus Pappe, Papier und allerlei Zubehör entstanden lustige Halloween-Figuren.
Wer am Abend gut aufgepasst hatte, konnte manche Frage bei der schon traditionellen Foto-Rallye am Samstagmorgen leicht beantworten. Ansonsten musste man die Augen offen halten, um die Orte zu finden, die auf rund 25 Fotos abgebildet waren. Oder man erkundigte sich bei hilfsbereiten Tecklenburgern ...
Sportlich ging es am Nachmittag zu: im Kletterwald Ibbenbühren wurden Mut und Geschicklichkeit auf die Probe gestellt. Aus mehreren unterschiedlich schwierigen Parcours konnte jeder seine Favoriten selbst auswählen und unter fachmännischer Aufsicht seine Grenzen ausloten.
Geistige Fitness war beim Quiz- und Spieleabend noch einmal gefragt, bevor die zweite “lange Nacht” begann. Ausgestattet mit einem Lunchpaket fuhren wir am Sonntag nach Münster in den Allwetterzoo. Gerade 1 Monat alt war Nashornbaby “Ebun”, dem wir bei der Fütterung zusahen. Auch die Delfinschau und den Pinguinmarsch ließen wir uns nicht entgehen.
Zu guter Letzt unternahmen wir im Naturkundemuseum noch eine “Reise ins Weltall”. Der nächtliche Sternenhimmel und die unendlichen Entfernungen des Universums wurden uns näher gebracht - auch wenn es einigen im dunklen Zeiss-Planetarium schon etwas schwer fiel, der eintretenden Müdigkeit nach zwei schlafarmen Nächten Herr zu werden. So kam der Schlaf dann unweigerlich auf der Rückfahrt. Zumindest im VW-Bus blieb daher bis kurz vor Ankunft am Berufskolleg nur der Fahrer hellwach ...